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ab hier der Rückblick


28.9.2019 Waltraud Galaske

Delegiertenversammlung Bürgeraktion DAS BESSERE MÜLLKONZEPT in Bayern e.V.

Sonntag, den 15.9.2019
im Landkreis Fürstenfeldbruck

Zeitungsberichte zur Verbesserung der Biomüllerfassung im Landkreis

Kreisbote, Süddeutsche Zeitung

der bisherige Vorstand wurde im Amt bestätigt

Abfall- und Plastikvermeidung waren weiteres wichtiges Thema

Hier die Einladung


28.7.2019 Waltraud Galaske

Treffen des LAK Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft (LAK) des BUND Naturschutz in Bayern
Treffen  27.7.19 in Nürnberg

Hier die Einladung
Verbesserung der Biomüllerfassung für den Landkreis Fürstenfeldbruck besprochen. Informationsaustausch zwischen den Anwesenden.
Abfall- und Plastikvermeidung wird vom BUND und Zero-Waste Berlin beworben.

8.6.2019 Waltraud Galaske

Der Plastikatlas kann heruntergeladen werden

vom BUND und der Heinrich-Böll-Stiftung

Link unter:
https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/raus-aus-der-plastikkrise-staatsregierung-muss-jetzt-handeln.html


2.5.2019 Waltraud Galaske

INFOBLATT: Kunststoff

für Bayern ausgearbeitet vom
Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft

Es wird auf 2 DIN A 4 Seiten dargelegt, warum soviel Kunststoff in die Umwelt gelangt und was dagegen getanwerden muss.

als pdf herunterladen



Bild aus Präsentation von Josef Metzger 2018
Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft (LAK) des BUND Naturschutz in Bayern
Tagung des BUND am 23.2.2019 in Straubing

Hier die vollständige Einladung

Josef Metzger (DAS BESSERE MÜLLKONZEPT) stellte das Konzept zur Verbesserung der Bioabfallverwertung vor. Experten aus Straubing erläutern die Biogas-Entwicklung und -Nutzung.
Pressestimmen



Foto: Brigitte Kätzl (c) 2018
Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft (LAK) des BUND Naturschutz in Bayern

Treffen am 20.10.2018 in Nürnberg

Hier die vollständige Einladung
Diskussion, wie die Abfallflut reduziert werden, Umweltbelastungen verringert und Energie gespart werden kann.
Trotz ausgefeilter Abfallwirtschaft in Deutschland funktioniert die Kreislaufwirtschaft nur unvollkommen. Die politische Ebene hängt in einem Spannungsfeld von Wirtschaft und Umweltschutz. Können wir von der Umweltseite her Druck auf mehr Abfallvermeidung durchsetzen?
Steht eine gravierende Änderung in der Welt an, bei der wir eine neue "Zukunftsvision" brauchen?


Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft (LAK) des BUND Naturschutz in Bayern

Treffen am 21.7.2018 in Raubling bei Rosenheim

Foto:
Waltraud Galaske (c) 2017
Die Verschmutzung im Umfeldes einer Recyclinganlage für Verbundverpackungen wurde in Augenschein genommen. 
Da die Belastung durch freigesetzte Plastikfetzen durch keinen Grenzwerte geregelt ist, muss das schleunigst nachgeholt werden, um den Plastikeintrag in die Umwelt zu reduzieren. 
Plastikverschmutzungen schädigen Tiere und die Umwelt.
Messungen brachten zu Tage, dass die Belastung des Inn-Wasseres mit Plastik kurz nach dem Ort Raubling höher wird.
Die Begehung erfolgte gemeinsam mit einem Filmteam des Bayerischen Fernsehens von der quer-Redaktion. Die Austrahlung erfolgte am 26.7.18 mit dem Untertitel:
"Recycling" mal anders - Plastik in Kuhmägen
https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/quer/180726-quer-sendung100.html


Fürth, den 29.7.2018  Waltraud Galaske

Bürgeraktion DAS BESSERE MÜLLKONZEPT in Bayern e.V.
Delegiertenversammlung und Rückblick auf 30 Jahre
am 30.6.2018  in Schweinfurt

Schweinfurt 2018

Hier die vollständige Einladung

Eine Auswahl von Themen aus der Versammlung:

Verpackungsgesetz:
Es ist fraglich, ob die angestrebte Verwertungsquote von 60% für Kunststoffe eingehalten werden kann, da sehr viel Verpackungen aus nicht verwertbarem Plastik am Markt sind. Aktuell wird noch ca. 70% verbrannt.

Wir wollen an den  Handel herantreten, mit der Forderung den Mehrweg-Anteil zu erhöhen, den Einweg-Anteil zu reduzieren. Zuerst soll der Focus auf Bio-Ketten und Molkereien gerichtet werden. Zur Müllvermeidung gibt es noch zu wenig Vorgaben, beispielsweise könnte für Molkerei-Produkte wieder vermehrt ein 250 ml Pfandglas genutzt werden.
Unsere Forderung: 
Weniger Verpackungen und weniger Plastik einzusetzen!
Bei Einweg-Verpackungen soll künftig auch auf eine bessere Verwertbarkeit geachtet werden!
Der Einsatz von recycelten Kunststoffen muss erhöht werden!

Biomüllsammlung in Bayern
Biomüll ist unser Wertstoff Nummer 1, deshalb soll die Nutzung des Energieinhalts und der Düngewirkung des Komposts besser beworben werden.
Durch eine Biomüll-Vergärung und die Einspeisung des Methangas ins Gasnetz kann jederzeit eine bedarfsorientierte Stromnutzung stattfinden.
Die theoretisches Grüngut-Menge in Deutschland beträgt 258 kg pro Einwohner und Jahr. Davon sind max. 70 % vergärbar. In Stadt und Landkreis Schweinfurt ergäbe das eine Menge von ca. 25.000 Tonnen vergärbarer Biomüll im Jahr. 
Die Analyse der energetischen Aspekte zwischen Kompostierung oder Vergärung des Biomülls mit Einspeisung ins Gasnetz, Verstromung (BHKW) und Wärmepumpe(WP) gegenüber einer Verbrennung, zeigt deutlich einen Vorteil auf für die Variante Vergärung, Einspeisung, BHKW und WP. Deshalb wird von unserer Seite gefordert: Flächendeckende Einführung bzw. Ausweitung der Biomülltonne, Aufbau von Biomüll-Vergärungsanlage mit Nachkompostierung und Einspeisung des Biogas in das Erdgasnetz. 
Unsere Empfehlung:
Schluss mit der Verbrennung des Biomülls!
Einstieg in die wahre energetische Verwertung durch Biogas-Erzeugung!


Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft (LAK) des BUND Naturschutz in Bayern
Treffen am 24.2.2018 in Ingolstadt

Hier die vollständige Einladung und ein Bericht.

Foto: Müllkonzept (c) 2018 
Besuch der Müllverbrennungsanlage
Im Jahr 2014 wurden 110.000 Tonnen Abfälle verbrannt und zusätzlich 80.000 Tonnen zur "energetischen Verwertung" angeliefert. Neben den Produkten aus der Rauchgasreinigung fallen 64.000 Tonnen Schlacken an, aus denen noch Metalle aussortiert werden. In der Schlacke war z.B. noch ein Handy zu erkennen. Anschließenden wurde diskutiert, ob genügend Mülltrennung vor der Verbrennung stattfindet. 
Landesarbeitskreis-Sitzung (LAK) mit den Themen:
Umsetzung des neuen Verpackungsgesetzes,
Diskussion zu Kunststoff-Vermeidung,
Verbesserung der Biomüll-Verwertung, 
Information zur geplanten Deponie Babensham,
Ressourcenverbrauch bei der E-Mobilität.


Wertstoffhof NEA

Aktion zum Erhalt der getrennten Wertstoffsammlung im Landkreis Neustadt/Aisch Bad Windsheim
am 18.11.2017 


Vollständige Pressemitteilung

Foto: Müllkonzept (c) 2017

Der Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft des BUND Naturschutz in Bayern informiert sich gemeinsam mit Aktiven aus der Bürgeraktion DAS BESSERE MÜLLKONZEPT vor Ort in Neustadt/Aisch über das dort vorhandene vorbildliche Wertstofferfassungssystem. Die für 2019 geplante Einführung einer Gelben Tonne wird abgelehnt, denn diese bedeutet eine gravierende Verschlechterung für die Wertstofferfassung.


Delegiertenversammlung mit Vorstandswahlen am 22.10.2017

Tagesordnung  herunterladen
mit Vortrag zur Vergärung von Lebensmittelabfällen und Klärschlammentsorgung durch Johann Emter

LAK Abfall und Kreislaufwirtschaft des BUND Naturschutz am 21.10.17

um 11 Uhr trifft sich der LAK Abfall und Kreislaufwirtschaft  Einladung hier
um 15 Uhr Besichtigung der Papierfabrik in Schongau   Bericht vom LAK hier
um 20 Uhr Neues zur Müllbehandlung Erbenschwang, Gasthof Buchberger
                hier Bericht dazu aus den Schongauer Nachrichten

Bericht vom Müllwochenende


Fürth, den 13.3.2017  Waltraud Galaske

Verpackungsgesetz
am 10.3.2017 in erster Lesung im Bundestag

Im Bundesrat wurden am 10.2.2017 viele Änderungen und Ergänzungen eingebracht. In der ersten Lesung im Bundestag wurde es diskutiert und in die Gremien verwiesen. Ziel war, das  Gesetz bis Mai 2017 endgültig zu verabschieden.

Die Stellungnahme von der Bürgeraktion DAS BESSERE MÜLLKONZEPT lesen Sie hier


weitere Treffen im Rückblick 2010 bis 2016 



Hier in der Folge unsere Positionen sowie Links dazu:

Plastik vermeiden

Fürth, den 6.3.2016, Müllkonzept, Waltraud Galaske

Die EU Richtlinie 94/62/EG am 28. April 2015 verpflichtet die EU-Mitgliedsstaaten zu einer Reduzierung ihres Plastiktüten-Aufkommens. Um den Tüten-Konsum zu verringern, sollen die Staaten verbindliche Reduktionsziele und /oder preisliche Vorgaben für Einweg-Plastiktüten einführen.
Unter unserer Rubrik Plastik vermeiden werden wir das Thema zusammenfassen.
Wir weisen auch auf die Internetseite der Deutschen Umwelthilfe hin: http://www.duh.de/?id=3705


Bürgeraktion sieht die getrennte Wertstofferfassung in Gefahr

Fürth, den 27.11.2015, Müllkonzept, Waltraud Galaske

Die Delegierten der Bürgeraktion "DAS BESSERE MÜLLKONZEPT" in Bayern legen bei ihrer
Versammlung in Nürnberg besonderen Wert auf sortenreine Erfassung von Wertstoffen, denn dies ist die beste Gewähr für eine stoffliche Verwertung.
Der vorliegende Entwurf eines Wertstoffgesetzes wurde besprochen.

Beitrag weiterlesen: Gefahr für getrennte Wertstofferfassung


Müllverbrennung behindert Wertstofftrennung

Waltraud Galaske, 25.1.2013

Die Bürgeraktion DAS BESSERE MÜLLKONZEPT BAYERN unterstützt vollumfänglich die Kritik der internationalen Vereinigung GAIA gegen zu hohe Kapazität bei Müllverbrennungsanlagen in Deutschland.

Die Studie zeigt kurz zusammengefasst auf, 
- dass u.a. Deutschland Verbrennungsüberkapazität hat.
- dass der europaweite Mülltransport zunimmt.
- dass zunehmende Kapazität und Mülltransporte den Recyclingzielen entgegenstehen.

Ein "Report" zu den Überkapazitäten ist unter folgendem Link in Englisch  zu finden:
http://www.no-burn.org/wp-content/uploads/Overcapacity_report_2013.pdf

Zitate aus der deutschen Presseerklärung der GAIA:
Brüssel, 21. Januar 2013: Eine neue Studie zeigt, dass in einigen EU-Staaten die in Betrieb befindlichen Müllverbrennungsanlagen mehr Müll verbrennen könnten, als Müll vorliegt, der nicht stofflich zu verwerten ist.

Die GAIA ist eine internationale Vereinigung mit dem Ziel, Müllverbrennung zu verhindern und sichere, nachhaltige und gerechte Alternativen zu fördern.

In einer Pressemitteilung der Bürgeraktion DAS BESSERE MÜLLKONZEPT wird besonders auf die Situation in Bayern eingegangen, denn auch hier wächst der Druck auf Ausweitung der Verbrennungskapazität und ein Beispiel dafür ist die Müllverbrennungsanlage in Schwandorf. 

Mehr dazu lesen: Zuviel Müllverbrennung


Resolution der Bürgeraktion DAS BESSERE MÜLLKONZEPT in Bayern e.V.
am 9.7.2011 in Schweinfurt 
zum neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz:

Die Neufassung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes bietet die Chance durch Müllvermeidung und stoffliche Verwertung die zu entsorgende Abfallmenge weiter zu reduzieren, so dass alte Müllverbrennungsanlagen stillgelegt werden können.

  1. Müllvermeidung muss im Vordergrund stehen
  2. In der 5-stufigen Hierarchie muss die stoffliche Verwertung Vorrang haben vor einer sogenanten thermischen Verwertung.
  3. Der Einsatz von Recyclingmaterial, wie z.B. Recyclingpapier, soll vorangebracht werden.
  4. Die Biomüllerfassung und -verwertung kann die Restmüllmenge erheblich reduzieren. Dabei soll eine Vergärung mit Biogasnutzung zwar den Vorzug erhalten, eine Biomüllkompostierung aber nicht abgelehnt werden.
  5. Die Vielfalt der bayerischen Sammelsysteme im Hol- und Bringsystem, darf unter dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz nicht aufgegeben werden. Zur Verbesserung der Erfassungsquoten und der stofflichen Verwertungsquoten soll das jeweils vorhandene System optimiert werden.
  6. Die Hausmüllentsorgung inklusiv der Wertstofferfassung soll weiterhin Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge und daher Aufgabe der Kommunen sein.
  7. Die in der Verpackungsverordnung verankerte Hoheit der Kommune zur Festlegung der Sammelsysteme und die Abstimmungspflicht der privaten Entsorger mit den Kommunen müsen in das geplante Kreislauwirtschaftsgesetz übernommen werden.
  8. Eine neutrale Stelle zur Erfassung aller Abfall-Mengenströme bei der Erfassung und Verwertung soll eingesetzt werden.
  9. Strahlendes Abbruchmaterial von Atomanlagen muss vom Kreislaufwirtschaftsgesetz ausgeschlossen sein.

Waltraud Galaske im Namen der Delegiertenversammlung


Chemie und Plastik ist überall

Oft sind es langlebige giftige Substanzen. Bis sie sich zersetzen können Hunderte von Jahren vergehen. So sammeln sich Gifte unaufhörlich in der Umwelt an: In den entlegensten Gebieten der Erde findet sich inzwischen Chemikalien und Plastikmüll. Auch die Ozeane sind mittlerweile verseucht.

Info unter https://www.bund.net/chemie/ und 


Plastic Planet

Der Regisseur, Werner Boote, macht sich in seinem Dokumentarfilm "Plastic Planet" auf eine Reise rund um den Globus, um herauszufinden, welche Konsequenzen der Plastikwahn für uns und unseren Planeten hat.
Ein Film, der uns (vielleicht) zu Plastik-Verweigerern macht

Info unter http://www.plastic-planet.de/


Klimaschutz durch Vermeidung und Verwertung

DAS BESSERE MÜLLKONZEPT Bayern warnt weiterhin davor, Überkapazitäten bei den Müllverbrennungsanlagen zu schaffen.

Stattdessen soll Müllvermeidung und mehr getrennte Wertstofferfassung im Vordergrund stehen. Dabei könnte durch die stoffliche Nutzung mehr Energie eingespart werden, als bei einer Verbrennung derselben erzeugt wird.

Müllvermeidung ist der beste Klimaschutz,

  • denn jeder Stoff, der nicht erzeugt wird, braucht nicht energieintensiv und rohstoffverbrauchend hergestellt werden.
  • eine Weiterverwendung spart mehr Energie als die stoffliche Verwertung.
  • ein umweltbelastender Einsatz von Beseitigungstechnologien ist nicht notwendig.

DAS BESSERE MÜLLKONZEPT Bayern unterstützt die BUND Position 49 "Wege zu einer nachhaltigen Abfallwirtschaft", in der die Verbrennung von Rohstoffen als Energieverschwendung entlarvt wird.

Der Arbeitskreis Abfall des BUND hat dieses Positionspapier "Wege zu einer nachhaltigen Abfallwirtschaft" die BUND Position 49 erarbeitet. Müllverbrennung, besonders in der neuen Form der Mitverbrennung in Industrieöfen und sogenannten Ersatzbrennstoff-Anlagen wird der Kampf angesagt. Vorrang sollen Müllvermeidung und Verwertung haben.

weitere Informationen:
https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/bund/position/ressourcen_abfallwirtschaft_position.pdf